Bürgerradio International

 

Vorbemerkung

Im Bürgerradio von Radio Lippeland wird einmal pro Monat die Sendung „Bürgerradio International" ausgestrahlt. Ziel dieser Radiosendung ist die Information über im Kreis Soest lebende Menschen aus anderen Ländern, mit eigenem kulturellem und religiösem Hintergrund, um das gegenseitige Verständnis, den Respekt und die Toleranz zwischen Einheimischen und Personen mit Migrationshintergrund nachhaltig zu fördern und zu gewährleisen.

Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.

Die Sendung „Bürgerradio International" wird im Namen des Internationalen Freundeskreis Soest erstellt. Initiator und Moderator ist Klaus Schubert.

Ziele dieser Sendung sind die Förderung des interkulturellen Dialogs und die Bereitschaft, sich für Personen aus anderen Ländern zu interessieren und sich für ein offenes, tolerantes Miteinander einzusetzen. Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.
Klaus Schubert
Klaus Schubert

 

Sendezeit

„Bürgerradio International" wird jeweils am 1. Sonntag eines Monats von 19:00 bis 20:00 Uhr auf UKW 100,9 MHz,103,9 MHz, 107,3, 107,7 MHz oder im Internet hellwegradio.radio.de gesendet.

"Bürgerradio International" im März 2017

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Für Sonntag, 5.März 20017, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Jin Kim und Klaus Esser in die Sendung „Bürgerradio International" eingeladen. Jin Kim stammt aus Südkorea und lebt mit ihrem Mann Klaus Esser seit vielen Jahren in Soest. 

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Auf dem Foto v.l. Klaus Schubert, Jin Kim, Klaus Esser

In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul hat Jin Kim ein künstlerisches Gymnasium mit den Schwerpunkten Kunst, Musik und Tanz besucht, in dem westliche Musik besonders wichtig war. Mit 8 Jahren hat sie privaten Klavierunterricht. „Ich habe dann im Fernsehen eine bekannte koreanische Geigerin gesehen und habe mich in den Klang der Violine verliebt und zur Geige gewechselt", so Jin Kim.

Bereits mit 16 Jahren kam sie aufgrund der beruflichen Tätigkeit ihres Vaters in Düsseldorf nach Nordrhein-Westfalen und besuchte die Folkwang-Hochschule in Essen mit dem Schwerpunkt Violine. Da ihre Deutschkenntnisse zu Beginn ihrer Zeit in Deutschland noch sehr gering waren, fand sie über die Musik zu einem gemeinsamen Nenner mit den übrigen Studierenden und den zahlreichen internationalen Dozenten.

Dort lernte sie auch ihren Mann Klaus Esser kennen, der auch Violine studierte. Seit Jahren arbeiten beide in dem Satie-Quartett, zu dem auch die Japanerin Yuko Uenmoto ( Cello ) und die Schweizerin Ursina Staub ( Viola ) gehören.

Im Rahmen ihres Beethoven-Zyklus haben sie Konzerte an ungewöhnlichen Orten gegeben, erst kürzlich in der Soester Freimauerloge. Am 1. Mai werden sie das letzte Konzert dieser Reihe in der Soester Musikschule geben.

In der Sendung stellt Jin Kim ein koreanisches Liebeslied sowie Stücke ihres Satie-Quartetts vor.

Die Sendung wird am Sonntag, 5. März 2017, nach den 19:00-Uhr-Nachrichten, auf Hellweg-Radio sowie im Internet über hellweg-radio.de ausgestrahlt.

"Bürgerradio International" im Februar 2017

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Auf dem Foto. V.l. vordere Reihe : Jouhaina El-Houssaine(Libanon), Klaus Schubert, Elena Schmidt
Hintere Reihe: Leylo Al-Fatima(Niederlande), Fatima Ghafour (Libanon), Theona Taschiwili (Georgien)

Für Sonntag, 5. Februar 2017, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Vertreterinnen des Jugendmigrationsdienstes aus Soest und Lippstadt von der Awo Hochsauerland in die Sendung „Bürgerradio International" zum Thema "Awo sagt Nein zu Rassismus" eingeladen. Am 21. März dieses Jahres findet der Tag gegen Rassismus statt, den die Vereinten Nationen vor 50 Jahren eingeführt haben .

Jouhaina El-Houssaine (Libanon) und Leylo Al-Khodor ( Niederlande) bereiten zur Zeit ihr Fachabitur an Berufskollegs im Kreis Soest vor. An positiven und schlechten Beispielen berichten sie über alltäglichen Rassismus aus eigener Erfahrung. Zusammen mit Elena Schmidt vom Jugendmigrationsdienst in der englischen Siedlung in Soest äußern sie sich zu Ursachen und Auswirkungen des Rassismus und überlegen, was gegen Rassismus getan werden kann.

Für den 21. März wird eine Menschenkette in Lippstadt geplant, an der mehrere soziale Einrichtungen und Netzwerke teilnehmen werden.

Jouhaina El-Houssaine ist überzeugt: „ Ja, wir brauchen weiterhin einen Aktionstag gegen Rassismus und wir hoffen, dass viele Menschen daran teilnehmen werden.

Die Sendung wird am Sonntag ,5. 2. 2017 , nach den 19:00-Uhr-Nachrichten auf Hellweg-Radio sowie im Internet über hellweg-radio.de ausgestrahlt.

"Bürgerradio International" im Dezember 2016

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Für Sonntag, 4. Dezember 2016, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Josefine Eck aus Lippetal und Nina van den Berg aus Soest in die Sendung „Bürgerradio International" eingeladen. Nach ihrem Abitur am Aldegrever-Gymnasium haben die beiden ein mehrwöchiges Praktikum in einem Projekt der Jürgen Wahn Stiftung in Guatemala absolviert.

In der Casita Amarilla in einem Slumviertel der guatemaltekischen Hauptstadt haben sie nach dem Abitur und vor Beginn eines Studiums haben die beiden Vorschulkinder betreut und ihren beim Erwerb weiterer Sozialerfahrungen geholfen. „Wir haben den Kindern morgens beim Händewaschen und beim Zähneputzen geholfen, denn in vielen Hütten, in den sie mit zahlreichen Geschwistern und ihren Eltern wohnen, gibt es weder Wasser noch Toilette.", so Josefine und Nina übereinstimmend.

Über gemeinsame Brett- und Rollenspiele wurden gesellschaftliche Situationen durchgespielt und den Kindern gezeigt, dass sie über das Gespräch und ohne Streit am meisten erreichen. Sie berichten über weitere Aktionen wie einen Fackellauf am" Tag des Kindes", einen Zoobesuch und das erste Backen von Plätzchen.

Dank zahlreichen Spenden aus Deutschland und ihrer guatemaltekischen Umgebung war es den beiden Praktikantinnen möglich, einige Hütten in dem Slum „Manuel Colom Argueta" mit neuen Baumaterialien gegen Regen und Kälte dicht zu machen.

Als besonderer Höhepunkt überreichten sie im Namen der Jürgen Wahn Stiftung Soest die UN-Friedenstaubei an die lokale Hilfsorganisation CAFNIMA, einer Betreuungseinrichtung für Familien und Kinder von der Mülldeponie.

„Diese Zeit in Guatemala hat uns sehr geprägt und wir werden sicherlich bald wieder über den Atlantik nach Mittelamerika fliegen, um die von uns angestoßenen Projekte weiter zu begleiten", sind sich Josefine und Nina einig.

Die Sendung wird am Sonntag, 4. 12. 2016, nach den 19:00-Uhr-Nachrichten auf Hellweg-Radio sowie im Internet über hellweg-radio.de ausgestrahlt.

"Bürgerradio International" im November 2016

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Für Sonntag, 3. 11. 2016, hat Klaus Schubert vom internationalen Freundeskreis Soest Steffen Brüseke in die Sendung „Bürgerradio International" eingeladen.

Steffen Brüseke aus Soest berichtet über sein Studium zum Bachelor in Wirtschaft und Politik Ostasiens mit besonderem Schwerpunt Japan und japanische Sprache. Nach einer Studienreise durch Japan spricht er Über das Leben im Land der aufgehenden Sonne mit Beispielen zur Wirtschaft, Kultur und Geschichte.

Durch seinen Besuch der Gedenkstätten des Atombombenabwurfs in Hiroshima hat er die Problematik der Japaner zur eigenen jüngeren Vergangenheit in besonders persönlicher Weise erfahren.

Vielfältige Erlebnisse und Begegnungen im Land und in der Hauptstadt Tokio vermitteln ein intensives Bild von Japan.

 

Bürgerradio International" im August 2016

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Eric Woydte hat 2014 an einem Soester Gymnasium sein Abitur gemacht und als eine Fremdsprache Russisch gelernt.


Zur Zeit studiert er an der russischen Präsidentenakademie in Moskau „Internationale Beziehungen" und hat soeben das zweite Semester abgeschlossen. Neben seinem Studium arbeitet er im Deutschen Haus in Moskau als Repräsentant deutscher Kultur und leitet einen Sprachklub.

Er engagiert sich auf unterschiedlichen Veranstaltungen und Konferenzen mit und baut eine eigene /Informationsplattform zur gegenseitigen Verständigung zwischen Europa (speziell Deutschland) und Russland auf. „Ich bin der Meinung, dass Deutsche und Russen einander sehr nah sind, weshalb es großes Potential zwischen beiden Völkern gibt. Es liegt mir sehr am Herzen, dass, ungeachtet der momentanen politischen Spannungen, die Menschen miteinander reden," so Eric Woydte.

Anschließend hat er sich für einen Internationalen Freiwilligendienst in einer Schule für behinderte Kinder in St. Petersburg/ Russsland gemacht. Nach ungefähr 6 Monaten hat er begonnen, parallel im Goethe Institut angefangen zu arbeiten. Sein Wunsch Russland kennen zu lernen wurde zu dieser Zeit immer größer, ebenso sein Engagement zur Verständigung zwischen Deutschland und Russland. 

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