Bürgerradio International

 

Vorbemerkung

Im Bürgerradio von Radio Lippeland wird einmal pro Monat die Sendung „Bürgerradio International" ausgestrahlt. Ziel dieser Radiosendung ist die Information über im Kreis Soest lebende Menschen aus anderen Ländern, mit eigenem kulturellem und religiösem Hintergrund, um das gegenseitige Verständnis, den Respekt und die Toleranz zwischen Einheimischen und Personen mit Migrationshintergrund nachhaltig zu fördern und zu gewährleisen.

Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.

Die Sendung „Bürgerradio International" wird im Namen des Internationalen Freundeskreis Soest erstellt. Initiator und Moderator ist Klaus Schubert.

Ziele dieser Sendung sind die Förderung des interkulturellen Dialogs und die Bereitschaft, sich für Personen aus anderen Ländern zu interessieren und sich für ein offenes, tolerantes Miteinander einzusetzen. Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.
Klaus Schubert
Klaus Schubert

 

Sendezeit

„Bürgerradio International" wird jeweils am 1. Sonntag eines Monats von 19:00 bis 20:00 Uhr auf UKW 100,9 MHz,103,9 MHz, 107,3, 107,7 MHz oder im Internet hellwegradio.radio.de gesendet.

"Bürgerradio International" im September 2020

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Auf dem Foto von rechts:Sven Bleilefens und Klaus Schubert

In die Sendung "Bürgerradio International" am Sonntag, 6. September 2020, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Sven Bleilefens aus Soest eingeladen. Nach dem Abitur hat Sven einen freiwilligen sozialen Dienst im zentralamerikanischen Panama abgeleistet. Wegen der weltweiten Corona -Pandemie wurden aus den geplanten 12 Monaten allerdings nur 8 Monate.

Er schildert seine Eindrücke in der panamaischen Gastfamilie und von seiner Arbeit in einer Grundschule in einem Vorort von Panama. In guter Erinnerung sind die Ausflüge in die Umgebung und die Kontakte zu vielen Menschen, vor allem Jugendlichen, des Landes. Dank seiner 3 Jahre Spanisch am Aldegrevergymnasium in Soest musste er sich sprachlich nur anfänglich an die lateinamerikanische Aussprache gewöhnen. Dann bewältigte er die Kommunikation mit den Einheimischen ohne Probleme. "Es war eine sehr interessante Zeit, die mir viel für meine persönliche Zukunft gegeben hat," so fasst er seine Erfahrungen zusammen.

Die musikalischen Beiträge, die er aus Zentralamerika mitgebracht hat, unterstreichen seinen Aufenthalt in einer so anderen Welt.

Die Sendung wird nach den 19-Uhr-Nachrichten auf der Wellenlänge von Hellwegradio und im Internet ausgestrahlt.


"Bürgerradio International" im August 2020

In die Sendung "Bürgerradio International" am Sonntag, 2. August 2020, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Verena Prym aus Soest eingeladen.

newsPressseberichte

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Auf dem Foto von rechts:Verena Prym und Klaus Schubert 

Sie berichtet über ihre vielfältigen und jahrelangen Auslandserfahrungen in Südafrika, Malawi und USA. In Johannisburg hat sie über zwei Jahre lange die deutsche Schule besucht und die Situation nach Beendigung der Apartheid aus eigener Erfahrung kennengelernt. In Hollywood hat sie eine berufliche Ausbildung gemacht und spricht engagiert und kritisch über die dortige Filmwelt.

Ein besonderes Anliegen ist ihr das in Englisch und Deutsch erschienene Kinderbuch von einer Giraffe und einem Krokodil: "Rafu - eine afrikanische Geschichte".

Die Musikbeiträge erinnern an besonders liebgewonnene Phasen ihrer Auslandsaufenthalte.

Die Sendung wird nach den 19-Uhr-Nachrichten auf der Wellenlänge von Hellwegradio und im Internet ausgestrahlt.


 

"Bürgerradio International" im Juli 2020

Es ist die 125. Sendung von Bürgerradio International. Die Gäste kamen aus 62 verschiedenen Ländern.

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Foto: Klaus Schubert und Ben Tibussek

In die Sendung „Bürgerradio International" am Sonntag, 5. Juli 2020, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Ben Tibussek, 18 Jahre jung, aus Soest eingeladen.

Nach seinem Abitur wollte er mehr von der Welt kennenlernen und machte einen mehrmonatigen freiwilligen Dienst im südamerikanischen Kolumbien. Durch einen Austausch mit einer Jugendlichen des Landes nach Deutschland konnte er in das typische Leben einer kolumbianischen Familie in der Millionenstadt Bogotá eintauchen und wurde sofort als weiterer Sohn in der Familie aufgenommen. Er arbeitete in einem Büro der Universität der Hauptstadt. Und nebenbei leitete er eine Gruppe von einheimischen Studierenden über Fragen und Probleme zu Deutschland.

„Ich wollte aus meiner Komfortzone herauskommen und neue Menschen kennenlernen," so Ben Tibussek über seine persönliche Motivation. Dass Kolumbien ein Land ist, in dem Gewalt fast zum Alltagsleben gehört, war für ihn bei der Auswahl des Landes kein Kriterium. Und: „Von der Gewalt habe ich nichts mitbekommen."

Besonders wichtig waren die Kontakte mit jungen Menschen der Hauptstadt, mit denen er sich am Abend und am Wochenende traf. Dabei habe er natürlich auch seine zweijährigen Spanischkenntnisse aus seiner Soester Schulzeit vervollständigen können, so dass die Kommunikation wesentlich einfacher geworden ist. Reisen in grüne Provinzen des Landes bereicherten seinen Aufenthalt nachhaltig.

Er berichtet über die vielen großen Demonstrationen in Bogotá, an denen er sich als aufmerksamer ausländischer Beobachter aber nicht aktiv beteiligt.

Mitgebracht hat Ben Tibussek lebhafte Latino-Musik, die seine persönlichen Berichte bereichern.

Ausgestrahlt wird diese Sendung nach den 19:00-Uhr-Nachrichten auf der Wellenlänge von Hellwegradio.


 

 

"Bürgerradio International" im März 2020

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Foto: Klaus Schubert und Doris Broadbent ( in einem Kleid ihrer Tante, die viele Jahre als Missionarin in Botswana gewirkt hat.)

 

In die Sendung „Bürgerradio International" am Sonntag, 1. März 2020, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest die Krankenschwester Doris Broadbent eingeladen.

Die gebürtige Soesterin engagiert sich seit Jahren in der Hilfsorganisation Hammer Forum und spricht über ihre zahlreichen Arbeitseinsätze im Jemen und in der Demokratischen Republik Kongo. Besonderer Schwerpunkt ist die medizinische Betreuung von Kindern . Dabei ergeben sich erfreuliche Begegnungen, aber auch traurige Anlässe wie der Tod eines Kindes.

Sie berichtet über die besonderen Lebensumstände vor Ort und beklagt die überaus starke Korruption, die die Entwicklung des Landes und einzelner Projekte erheblich behindert.

Und dennoch: „In Kürze werde ich wieder zu einem Projekt in Burkina Faso aufbrechen und vor Ort Kindern helfen," so Doris Broadbent voller Enthusiasmus.

Ausgestrahlt wird diese Sendung nach den 19:00-Uhr-Nachrichten auf der Wellenlänge von Hellwegradio.

"Bürgerradio International" im Februar 2020

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Auf dem Foto von rechts: Dr. Benno Dalhoff und Klaus Schubert

In die Sendung „Bürgerradio International" am Sonntag, 2. Februar 2020, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Dr. Benno Dalhoff aus Soest eingeladen. Er spricht über seine zahlreichen Arbeitseinsätze in Russland und Weißrussland, bei denen er die Gefahren und Auswirkungen von Atomenergie vor Ort erfahren hat.

Nach der Explosion des Atomreaktors in Tschernobyl in der Ukraine im Jahre 1986 hat sich der Naturwissenschaftler Benno Dalhoff in fachlicher, menschlicher und künstlerischer Hinsicht mit den Folgen dieses Super-GAUs auseinandergesetzt. So hat er u.a. ein Workcamp mit Jugendlichen des Conrad-von-Soest-Gymnasiums in Soest und anderen Ländern in Weißrussland mitorganisiert, wo die Jugendlichen Ökohäuser für Strahlenopfer der Katastrophe von Tschernobyl bauten. Bei seinem Besuch in Westrussland im Jahre 1996 hatte er die Möglichkeit, verstrahlte Schwarzerde aus Westrussland, ca. 400 südwestlich von Tschernobyl, mitzubringen und in Deutschland zu untersuchen.

Aktuell setzt er diese Erfahrungen als Künstler und Gestalter um. " Auf diese Weise möchte ich dazu beitragen, auf die Gefahren der Atomenergie und die damit verbundene Nicht-Beherrschbarkeit aufmerksam machen," so Benno Dalhoff.

Ausgestrahlt wird diese Sendung nach den 19:00-Uhr-Nachrichten auf der Wellenlänge von Hellwegradio.

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