Bürgerradio International

 

Vorbemerkung

Im Bürgerradio von Radio Lippeland wird einmal pro Monat die Sendung „Bürgerradio International" ausgestrahlt. Ziel dieser Radiosendung ist die Information über im Kreis Soest lebende Menschen aus anderen Ländern, mit eigenem kulturellem und religiösem Hintergrund, um das gegenseitige Verständnis, den Respekt und die Toleranz zwischen Einheimischen und Personen mit Migrationshintergrund nachhaltig zu fördern und zu gewährleisen.

Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.

Die Sendung „Bürgerradio International" wird im Namen des Internationalen Freundeskreis Soest erstellt. Initiator und Moderator ist Klaus Schubert.

Ziele dieser Sendung sind die Förderung des interkulturellen Dialogs und die Bereitschaft, sich für Personen aus anderen Ländern zu interessieren und sich für ein offenes, tolerantes Miteinander einzusetzen. Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.
Klaus Schubert
Klaus Schubert

 

Sendezeit

„Bürgerradio International" wird jeweils am 1. Sonntag eines Monats von 19:00 bis 20:00 Uhr auf UKW 100,9 MHz,103,9 MHz, 107,3, 107,7 MHz oder im Internet hellwegradio.radio.de gesendet.

"Bürgerradio International" im November 2014

news Presseberichte

"Integration durch Sport": zu diesem Thema hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest den 1. Vorsitzenden des Sportvereins DJK Grün-Weiß Werl, Günter Korf, für Sonntag, 2. November 2014, in seine Sendung „Bürgerradio International" nach den 19:00 Uhr- Nachrichten im Hellweg-Radio eingeladen.

Bei DJK Grün-Weiß Werl sind alle Migranten herzlich willkommen. Es werden keine Sonderkurse für sie veranstaltet, sie machen in den verschiedenen Abteilungen wie Leichtathletik, Volley- oder Basketball einfach mit. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Förderung von Migranten als Übungsleitern, die einen unmittelbaren Kontakt vor allem zu Migrantinnen herstellen und halten können. Die Teilnehmer kommen aus der Türkei, aus Italien, Russland und Portugal und auch einige Kinder stammen aus China. „Sport ist wie Esperanto, Sport spricht alle an," begründet Günter Korf voller Überzeugung sein über 20jähriges Engagement als Vereinsvorsitzender.

Seine Organisationsfähigkeit stellt Günter Korf bei der Grundschul-Olympiade unter Beweis, wenn über 300 Mädchen und Jungen aus Werl und Wickede an sportlichen Wettbewerben teilnehmen. Dabei wird nachdrücklich darauf Wert gelegt, dass Kinder aus vielen Ländern und Kulturen in einen friedlichen Wettbewerb treten.

„ Wir machen kein Programm für Migranten, sondern mit Migranten," so Günter Korf, der bei seinem sportlichen Engagement seine vielfältigen Erfahrungen mit Menschen aus vielen Ländern als Sozialarbeiter in der Justizvollzugsanstalt Werl mit einbringt.

"Bürgerradio International" im September 2014

news Presseberichte

In die Sendung "Bürgerradio International" am Sonntag, 7. September 2014, nach den 19:00 Uhr-Nachrichten im Hellweg-Radio, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest den Künstler Mark Brainbridge-Nott aus Soest eingeladen.

In Birmingham geboren, wuchs er in der kleinen Stadt Hereford in Westen Englands auf und besuchte nach seiner Schulzeit zwei Jahre lang ein Kunst-College und eignete sich die theoretischen und praktischen Grundlagen des Zeichnens und der Malerei an. Es folgte eine fast vierjährige Militärzeit, die er weit weg von seiner Heimat verbringen wollte. So kam er zu einem Hubschrauber-Regiment in den Kreis Soest, nach Lohne. Nach der Militärzeit verbrachte er unter anderem zwei Jahre in London und kam 1984 als Zivilist wieder nach Soest zurück. Er machte erste berufliche Erfahrungen mit der Kunst und erstellte für ein englisches Videogeschäft für die zur damaligen Zeit in Soest stationierten britischen Soldaten Karikaturen zur Förderung des Umsatzes. Hinzu kamen Karikaturen für Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland und England. Für den Soester Anzeiger veröffentlichte er Karikaturen zu Soester Themen wie den Bau der Stadthalle oder die Diskussion um die Schließung der Thomä-Schule.

„Es ist als Künstler schwer, Geld zu verdienen. Daher habe ich jahrelang als Fernfahrer für die Bekleidungsindustrie gearbeitet, um mich über Wasser zu halten, „ so Reef Nott, wie sein Künstlername lautet. Fahrtziele waren Tunesien, Marokko oder Spanien. Dabei nutzte er die Zeit, um das Dalí-Museum in Figueras oder den Prado in Madrid zu besuchen.

Seit 2008 engagiert sich Reef Nott in Projektarbeiten wie der sogenannten „Pappstadt". Dieses Konzept bietet das Jugendamt der Stadt Soest Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien an und erfreut sich großer Beliebtheit, so dass die Kurse immer schnell ausgebucht sind. Reef Nott arbeitet zusätzlich zu seinen künstlerischen Tätigkeiten als Projektleiter in den Bördewerkstätten des Perthes-Werks in Werl.

Seit Jahren leitet Reef Nott Kinderkurse des Kreiskunstvereins, in diesem Jahr unter dem Thema „Straßenkunst", in dem Kinder, in denen Pappe und Pappmaché die Grundmaterialien sind.

 

Postkarte Hausflu

Reef Nott spricht über seine „Hausflurgalerie" im Grandweg 37 in Soest, in der in Zusammenarbeit mit Jutta Larsch-Schreiber gerade am Tag dieser Sendung ein Tag der offenen Tür stattfindet.

"Bürgerradio International" im August 2014

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In die Sendung "Bürgerradio International" am Sonntag, 3. August 2014, nach den 19:00 Uhr-Nachrichten im Hellweg-Radio, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest die Studentin Franca Brockmann aus Soest eingeladen.

Bereits während ihrer Schulzeit an der Hannah-Arndt-Gesamtschule in Soest hat sich Franca Brockmann für Kontakte mit anderen Kulturen, Ländern und ihren Bewohnern interessiert: Schüleraustausche mit Minsk/ Weißrussland, USA und Moldawien. Sie berichtet über die unterschiedlichen Lebensweisen in ihren Gastfamilien, wo sie trotz zum Teil schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen eine beeindruckende Gastfreundschaft erfährt.
Gleichzeitig lernt sie Gewohnheiten und Alltagsleben im eigenen Land, wie zum Beispiel Pünktlichkeit, besonders schätzen.

Unter ihren Mitschülerinnen und -schülern wirbt sie zweimal für eine Hilfsaktion zugunsten von guatemaltekischen Kindern, die im Rahmen eines
Projekts der Jürgen Wahn Stiftung nach Jahren des Müllsammelns und ohne Schulbesuch nun endlich eine Schule besuchen können. Darüber hinaus hat sie erfolgreich zwei Kunstverkaufsstellungen unter dem Titel "Future Art"
organisiert. Sie sprach Kunstlehrer an vier Soester Gymnasien an und motivierte künstlerisch begabte Jugendliche, ein oder mehrere Bilder für eine Kita in Devighat/ Nepal zur Verfügung zu stellen und den wesentlichen Teil des Verkaufserlöses zu spenden.

Im Jahre 2012 wurde sie vom Rotary-Club Soest-Lippstadt für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Mit der Geldprämie plante sie ihre nächste Reise nach Kanada.

Nach dem Abitur startet sie zu einem längeren "Work and Travel"-Aufenthalt nach Australien. Aufgrund der schwierigen Suche nach Arbeitsmöglichkeiten kehrt sie nach einigen Monaten nach Deutschland zurück. Jetzt bereitet sie sich für das kommende Wintersemester auf ihr Studium der "freien Kunst" in Groningen/ Niederlande vor und büffelt zur Zeit eifrig die niederländische Sprache.

"Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung," so Franca Brockmann voll Optimismus.

"Bürgerradio International" im Juli 2014

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In die Sendung "Bürgerradio International" am Sonntag, 6. Juli 2014, nach den 19:00 Uhr-Nachrichten im Hellweg-Radio hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Hildegard Lutter und Uwe Beißner beide aus Möhnesee, sowie Mokey Fouad aus Eritrea eingeladen. Thema der Sendung ist das Leben von Asylbewerbern in der Gemeinde Möhnesee.

Die Diplompsychologin Hildegard Lutter und der Architekt Uwe Beißner sprechen über die Situation der Asylbewerber, von der Zuweisung durch die Bezirksregierung in Arnsberg und ihre Unterbringung in der „alten Schule" sowie dem Haus „Am Kirchplatz 4" in Körbecke. Durch das ehrenamtliche Angebot von Deutschkursen werden Ansätze zur Kommunikation untereinander und mit den Ortsbewohnern geschaffen. „Wir möchten hier bleiben, denn in unserer Heimat herrschen Gewalt und Willkür", so Mokey aus Eritrea.

Unter Anleitung von Außenstehenden versuchen die Asylbewerber, die räumlichen Bedingungen ihrer Unterkunft zu verbessern und somit die Bemühungen der Gemeinde, die Gebäude zu sanieren, zu unterstützen. Gleichzeitig tun sie etwas gegen Langeweile und Perspektivlosigkeit in ihrer jetzigen Situation. Konkrete Vorschläge der Gesprächsteilnehmer sollen in Zukunft eine Verbesserung der Lage der Asylbewerber in Körbecke gewährleisten.

„Bürgerradio International" im Mai 2014

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In die Mai-Sendung von „Bürgerradio International" hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Ingrid Ostrowski, Vorsitzende des Integrationsausschusses bei der Stadt Werl, und Brigittte Sehmi, Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Soest, eingeladen. Am 25. Mai finden neben den Kommunal- und Bürgermeister-, Kreistags- und Landratswahlen sowohl den Wahlen zum Europaparlament auch die Wahlen zum Integrationsrat in Lippstadt, Soest und Werl statt.
Ingrid Ostrowski und Brigitte Sehmi sprechen über ihre bisherigen Erfahrungen und Erfolge in der Integrationsarbeit auf politischer Ebene. Sie machen sich Gedanken zu Zielen und Schwierigkeiten bei der Integration. Es wird geklärt, wer für die Integrationsratwahlen wahlberechtigt und wer wählbar ist, da es in diesem Bereich einige grundsätzliche Änderungen gegeben hat. Mit diesen Erläuterungen möchten Ostrowski und Sehmi die Wahlbeteiligung nachhaltig erhöhen, da diese bei den letzten Wahlen z. B. in Soest lediglich 16,16 % betrug.
Mit einem Aufruf an alle Wahlberechtigten appellieren Ostrowski und Sehmi, sich an den Wahlen zum Integrationsrat zu beteiligen und auf diese Weise ihre Interessen besser in unserem Gemeinwesen zur Sprache bringen zu können.

Die Sendung wird am Sonntag, 4. Mai 2014, auf Hellweg-Radio nach den 19-Uhr-Nachrichten ausgestrahlt.

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