Bürgerradio International

 

Vorbemerkung

Im Bürgerradio von Radio Lippeland wird einmal pro Monat die Sendung „Bürgerradio International" ausgestrahlt. Ziel dieser Radiosendung ist die Information über im Kreis Soest lebende Menschen aus anderen Ländern, mit eigenem kulturellem und religiösem Hintergrund, um das gegenseitige Verständnis, den Respekt und die Toleranz zwischen Einheimischen und Personen mit Migrationshintergrund nachhaltig zu fördern und zu gewährleisen.

Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.

Die Sendung „Bürgerradio International" wird im Namen des Internationalen Freundeskreis Soest erstellt. Initiator und Moderator ist Klaus Schubert.

Ziele dieser Sendung sind die Förderung des interkulturellen Dialogs und die Bereitschaft, sich für Personen aus anderen Ländern zu interessieren und sich für ein offenes, tolerantes Miteinander einzusetzen. Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.
Klaus Schubert
Klaus Schubert

 

Sendezeit

„Bürgerradio International" wird jeweils am 1. Sonntag eines Monats von 19:00 bis 20:00 Uhr auf UKW 100,9 MHz,103,9 MHz, 107,3, 107,7 MHz oder im Internet hellwegradio.radio.de gesendet.

"Bürgerradio International" im Januar 2015

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„Integration durch Sport beim Lippstädter Turnverein 1848":zu diesem Thema hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest die Integrationsbeauftragte Amira Neffati und Vera Kremer für Sonntag, 4. Januar 2015, in seine Sendung „Bürgerradio International" nach den 19:00 Uhr-Nachrichten im Hellweg-Radio eingeladen.

Der Lippstädter Turnverein ist mit über 3.000 Mitgliedern der größte Sportverein im Kreis Soest und „offen für alle diejenigen, die gerne Sport treiben, selbstverständlich auch für alle Migrantinnen und Migranten. Eine gesonderte Statistik hierüber führen wir daher nicht," so die Öffentlichkeitsverantwortliche Vera Kremer.

Als Integrationsbeauftragte ist die aus Tunesien stammende Amira Neffati im Vereinsvorstand Ansprechpartnerin für Migranten. Mit ihrem Vater, der als „Gastarbeiter" nach Deutschland gekommen war, kam sie als Fünfjährige in ein Land mit einer völlig unbekannten Sprache und Kultur. „Sehr früh habe ich mich entschlossen, in diesem Land dazu zu gehören. Ich habe meinen schulischen und beruflichen Abschluss gemacht und bin vor drei Jahren gerne der Einladung des Vereins nachgekommen, mich im Vereinsvorstand für die Migranten einzusetzen", betont Amira Neffati. Interessierten aus mehr als 20 Ländern, vor allem Griechenland, Spanien, Türkei, Kroatien, steht sie gerne zur Verfügung und versucht, ihnen im Verein Ansprechpartner in ihrer Sprache zu vermitteln.

Ein besonderes Anliegen von Amira Neffati ist es, weitere Übungsleiter mit Migrationshintergrund zu gewinnen, die ehrenamtlich im Lippstädter Turnverein tätig werden wollen.

Interessierte können sich über die Homepage des Vereins www.ltv-lippstadt.de melden.

Bürgerradio International" im Dezember 2014

news Presseberichte

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Vorne: von links: Petra Betten, Rengina Ivanowa, Maria Knappstein Stehend: Klaus Schubert, Marie Luise Pepinghege

„Bildungspaten für Migrantenkinder an der Pauli-Hauptschule in Soest":zu diesem Thema hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest die Gewinner des diesjährigen Integrationspreis beim Kreis Soest für Sonntag, 7. November 2014, in seine Sendung „Bürgerradio International" nach den 19:00 Uhr-Nachrichten im Hellweg-Radio eingeladen.

Die zuständige Lehrerin Petra Betten berichtet über das Projekt der Bildungspaten, in dem ehrenamtliche Patinnen und Paten erst kürzlich eingereiste Migrantenkindern Hilfen bei der sprachlichen und gesellschaftlichen Eingliederung helfen.

In einer internationalen Förderklasse mit 22 Schülern aus 16 verschiedenen Ländern sollen die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren innerhalb von einem Jahr an die deutsche Sprache herangeführt werden, damit sie in einer normalen Klasse erfolgreich am Unterricht teilnehmen können. Diesen Prozess ergänzt die Pauli-Hauptschule durch Bildungspaten.

Durch eine gemeinsame Stadtbesichtigung, den Besuch der Kirmes oder den Gang zur Stadtbibliothek werden Erfahrungen ausgetauscht. Die Mädchen und Jungen lernen ihr neues Umfeld kennen und erweitern auf ganz einfache Weise ihre Deutschkenntnisse. Diese außerunterrichtlichen Erfahrungen ergänzen die intensive schulische Betreuung. Sie stellen keine schulische Nachhilfe dar, sondern sind eine freiwillige Bereicherung des neuen Lebens für die Kinder, die zum Teil erst seit wenigen Tagen oder Wochen in Deutschland sind.

Bildungspatin Maria Knappstein hat ihr Patenkind Rengina Ivanowa, 13 Jahre, aus Bulgarien mitgebracht und berichtet, ebenso wie Marie Luise Pepinghege, begeistert von ihren Erfahrungen, beim Minigolfspielen oder Eis essen.

Groß war daher die Freude über den Gewinn des Integrationspreises zum Thema „Zuhause im Kreis". „Wir haben nur einen großen Wunsch, „so Koordinatorin Petra Betten." Wir suchen noch weitere Patinnen und Paten, denn wir möchten gerne jedem Kind dieser internationalen Klasse eine Begleitperson zur Seite stellen."

Wer Interesse an dieser sozialen Aufgabe hat, kann sich mit der Pauli-Hauptschule in Soest in Verbindung setzen.

"Bürgerradio International" im November 2014

news Presseberichte

"Integration durch Sport": zu diesem Thema hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest den 1. Vorsitzenden des Sportvereins DJK Grün-Weiß Werl, Günter Korf, für Sonntag, 2. November 2014, in seine Sendung „Bürgerradio International" nach den 19:00 Uhr- Nachrichten im Hellweg-Radio eingeladen.

Bei DJK Grün-Weiß Werl sind alle Migranten herzlich willkommen. Es werden keine Sonderkurse für sie veranstaltet, sie machen in den verschiedenen Abteilungen wie Leichtathletik, Volley- oder Basketball einfach mit. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Förderung von Migranten als Übungsleitern, die einen unmittelbaren Kontakt vor allem zu Migrantinnen herstellen und halten können. Die Teilnehmer kommen aus der Türkei, aus Italien, Russland und Portugal und auch einige Kinder stammen aus China. „Sport ist wie Esperanto, Sport spricht alle an," begründet Günter Korf voller Überzeugung sein über 20jähriges Engagement als Vereinsvorsitzender.

Seine Organisationsfähigkeit stellt Günter Korf bei der Grundschul-Olympiade unter Beweis, wenn über 300 Mädchen und Jungen aus Werl und Wickede an sportlichen Wettbewerben teilnehmen. Dabei wird nachdrücklich darauf Wert gelegt, dass Kinder aus vielen Ländern und Kulturen in einen friedlichen Wettbewerb treten.

„ Wir machen kein Programm für Migranten, sondern mit Migranten," so Günter Korf, der bei seinem sportlichen Engagement seine vielfältigen Erfahrungen mit Menschen aus vielen Ländern als Sozialarbeiter in der Justizvollzugsanstalt Werl mit einbringt.

"Bürgerradio International" im September 2014

news Presseberichte

In die Sendung "Bürgerradio International" am Sonntag, 7. September 2014, nach den 19:00 Uhr-Nachrichten im Hellweg-Radio, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest den Künstler Mark Brainbridge-Nott aus Soest eingeladen.

In Birmingham geboren, wuchs er in der kleinen Stadt Hereford in Westen Englands auf und besuchte nach seiner Schulzeit zwei Jahre lang ein Kunst-College und eignete sich die theoretischen und praktischen Grundlagen des Zeichnens und der Malerei an. Es folgte eine fast vierjährige Militärzeit, die er weit weg von seiner Heimat verbringen wollte. So kam er zu einem Hubschrauber-Regiment in den Kreis Soest, nach Lohne. Nach der Militärzeit verbrachte er unter anderem zwei Jahre in London und kam 1984 als Zivilist wieder nach Soest zurück. Er machte erste berufliche Erfahrungen mit der Kunst und erstellte für ein englisches Videogeschäft für die zur damaligen Zeit in Soest stationierten britischen Soldaten Karikaturen zur Förderung des Umsatzes. Hinzu kamen Karikaturen für Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland und England. Für den Soester Anzeiger veröffentlichte er Karikaturen zu Soester Themen wie den Bau der Stadthalle oder die Diskussion um die Schließung der Thomä-Schule.

„Es ist als Künstler schwer, Geld zu verdienen. Daher habe ich jahrelang als Fernfahrer für die Bekleidungsindustrie gearbeitet, um mich über Wasser zu halten, „ so Reef Nott, wie sein Künstlername lautet. Fahrtziele waren Tunesien, Marokko oder Spanien. Dabei nutzte er die Zeit, um das Dalí-Museum in Figueras oder den Prado in Madrid zu besuchen.

Seit 2008 engagiert sich Reef Nott in Projektarbeiten wie der sogenannten „Pappstadt". Dieses Konzept bietet das Jugendamt der Stadt Soest Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien an und erfreut sich großer Beliebtheit, so dass die Kurse immer schnell ausgebucht sind. Reef Nott arbeitet zusätzlich zu seinen künstlerischen Tätigkeiten als Projektleiter in den Bördewerkstätten des Perthes-Werks in Werl.

Seit Jahren leitet Reef Nott Kinderkurse des Kreiskunstvereins, in diesem Jahr unter dem Thema „Straßenkunst", in dem Kinder, in denen Pappe und Pappmaché die Grundmaterialien sind.

 

Postkarte Hausflu

Reef Nott spricht über seine „Hausflurgalerie" im Grandweg 37 in Soest, in der in Zusammenarbeit mit Jutta Larsch-Schreiber gerade am Tag dieser Sendung ein Tag der offenen Tür stattfindet.

"Bürgerradio International" im August 2014

news Presseberichte

In die Sendung "Bürgerradio International" am Sonntag, 3. August 2014, nach den 19:00 Uhr-Nachrichten im Hellweg-Radio, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest die Studentin Franca Brockmann aus Soest eingeladen.

Bereits während ihrer Schulzeit an der Hannah-Arndt-Gesamtschule in Soest hat sich Franca Brockmann für Kontakte mit anderen Kulturen, Ländern und ihren Bewohnern interessiert: Schüleraustausche mit Minsk/ Weißrussland, USA und Moldawien. Sie berichtet über die unterschiedlichen Lebensweisen in ihren Gastfamilien, wo sie trotz zum Teil schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen eine beeindruckende Gastfreundschaft erfährt.
Gleichzeitig lernt sie Gewohnheiten und Alltagsleben im eigenen Land, wie zum Beispiel Pünktlichkeit, besonders schätzen.

Unter ihren Mitschülerinnen und -schülern wirbt sie zweimal für eine Hilfsaktion zugunsten von guatemaltekischen Kindern, die im Rahmen eines
Projekts der Jürgen Wahn Stiftung nach Jahren des Müllsammelns und ohne Schulbesuch nun endlich eine Schule besuchen können. Darüber hinaus hat sie erfolgreich zwei Kunstverkaufsstellungen unter dem Titel "Future Art"
organisiert. Sie sprach Kunstlehrer an vier Soester Gymnasien an und motivierte künstlerisch begabte Jugendliche, ein oder mehrere Bilder für eine Kita in Devighat/ Nepal zur Verfügung zu stellen und den wesentlichen Teil des Verkaufserlöses zu spenden.

Im Jahre 2012 wurde sie vom Rotary-Club Soest-Lippstadt für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Mit der Geldprämie plante sie ihre nächste Reise nach Kanada.

Nach dem Abitur startet sie zu einem längeren "Work and Travel"-Aufenthalt nach Australien. Aufgrund der schwierigen Suche nach Arbeitsmöglichkeiten kehrt sie nach einigen Monaten nach Deutschland zurück. Jetzt bereitet sie sich für das kommende Wintersemester auf ihr Studium der "freien Kunst" in Groningen/ Niederlande vor und büffelt zur Zeit eifrig die niederländische Sprache.

"Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung," so Franca Brockmann voll Optimismus.

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