Bürgerradio International

 

Vorbemerkung

Im Bürgerradio von Radio Lippeland wird einmal pro Monat die Sendung „Bürgerradio International" ausgestrahlt. Ziel dieser Radiosendung ist die Information über im Kreis Soest lebende Menschen aus anderen Ländern, mit eigenem kulturellem und religiösem Hintergrund, um das gegenseitige Verständnis, den Respekt und die Toleranz zwischen Einheimischen und Personen mit Migrationshintergrund nachhaltig zu fördern und zu gewährleisen.

Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.

Die Sendung „Bürgerradio International" wird im Namen des Internationalen Freundeskreis Soest erstellt. Initiator und Moderator ist Klaus Schubert.

Ziele dieser Sendung sind die Förderung des interkulturellen Dialogs und die Bereitschaft, sich für Personen aus anderen Ländern zu interessieren und sich für ein offenes, tolerantes Miteinander einzusetzen. Gleichzeitig soll bei ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Interesse verstärkt werden, sich für ihr Umfeld im Kreis Soest zu öffnen und mehr gemeinsam zu erleben. Die Sendereihe möchte mit Beispielen belegen, wie Einzelpersonen und Gruppen das Gefühl der Mitverantwortung für die Gesellschaft entwickeln und sich für eine nachhaltige Verbesserung des Zusammenlebens engagieren.
Klaus Schubert
Klaus Schubert

 

Sendezeit

„Bürgerradio International" wird jeweils am 1. Sonntag eines Monats von 19:00 bis 20:00 Uhr auf UKW 100,9 MHz,103,9 MHz, 107,3, 107,7 MHz oder im Internet hellwegradio.radio.de gesendet.

"Bürgerradio International" im November 2015

news Presseberichte

Auf dem Foto v. l.: Christel Lammert, Klaus Schubert, Irene Freimark-Zeuch, Thomas Kossaibati, Agnes Witte-Meiser

Lippetaler engagieren sich für Flüchtlinge

In die Sendung "Bürgerradio International" am Sonntag, 1. November 2015, nach den 19:00 Uhr-Nachrichten, auf der Wellenlänge von Hellwegradio und im Internet hellwegradio.de hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Vertreter vom Arbeitskreis Asyl Lippetal und der Gruppe „Lippetaler für Flüchtlinge" eingeladen.

Irene Freimark-Zeuch, Agnes Witte-Meiser und Christel Lammert vom Arbeitkreis Asyl betreuen seit Jahren im Asylheim Lippborg Flüchtlinge und helfen bei Aufgaben des täglichen Lebens: Behördengänge, Arztbesuche, Briefkorrespondenz mit öffentlichen Stellen. Durch die derzeitige verstärkte Zuführung von Flüchtlingen haben sich ihre Aufgabe vervielfacht. Als Vertreter der Gruppe „Lippetaler für Flüchtlinge" berichtet Thomas Kossaibati über gemeinsame Aktionen, vor Ort in Lippetal private Unterbringungsmöglichkeiten zu finden, Kleidung zu sammeln oder Patenschaften zu vermitteln. Sie berichten von vielfältigen Erfahrungen und Begegnungen mit Menschen aus Afrika und Afghanistan.

"Bürgerradio International" im Oktober 2015

news Presseberichte

Auf dem Foto von links: Julius Erdt, Klaus Schubert, John Brinkmann

In die Sendung "Bürgerradio International" am Sonntag, 4.Oktoabert 2015,nach den 19:00 Uhr-Nachrichten, hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest John Brinkmann, 19 Jahre, und Julius Erdt, 20 Jahre, aus Welver eingeladen.

Nach Kontakten mit dem indischen Pater Sabu in ihrer Heimatgemeinde Welver reisten John Brinkmann und Julius Erdt für sieben Wochen nach Indien und haben dort in verschiedenen Einrichtungen der katholischen Kirche in Sangli im Bundesstaat Maharasthra gearbeitet. Sie schildern, wie Eltern und Freunde auf ihre Absicht reagiert und mit welchen Erwartungen sie die lange Reise angetreten haben. Sie erleben vielfältige Kontraste zur heimatlichen Börde: Kastenwesen, Straßenverkehr, Hygiene, HIV-Kranke, Essen.

„Es war eine tolle Erfahrung, gerne würden wir später noch mal nach Indien reisen," ziehen beide eine sehr positive Bilanz.

"Bürgerradio International" im Juni 2015

news Presseberichte

Die französische Kapelle in Soest: Gedenkstätte und Museum 

In die Sendung "Bürgerradio International" am Sonntag, 7. Juni 2015, nach den 19:00 Uhr-Nachrichten hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Barbara Köster und Karin Burghardt vom Vorstand der „Geschichtswerkstatt Französische Kapelle" in Soest eingeladen.

Die Geschichte der französischen Kapelle reicht in das Jahr 1940 zurück, als die ersten 1.300 französischen Offiziere, darunter 32 katholische Priester, in die BEM Adam Kaserne in Soest einzogen. Im Laufe der nächsten Monate gestalteten zwei Gefangene einen Dachraum mit eindrucksvollen Malereien künstlerisch zu einer Kapelle aus, die fünf Jahre lang das Zentrum ihres religiösen Lagerlebens wird. In den folgenden Jahren lebten bis zu 5.000 Gefangene in der Kaserne.

Heute ist die Kapelle Bestandteil der Gedenkstätte und Begegnungstätte für französische und deutsche Besucher und gleichzeitig museumspädagogischer Impulsgeber zur kritischen Aufklärungsarbeit über die hiesige NS-Geschichte für die Gegenwart und Zukunft.

Werner Lindner begleitet auf seinem Akkordeon die Sendung live mit typisch französischer Musette-Musik.

"Bürgerradio International" im Mai 2015

news Presseberichte

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Auf dem Foto Sitzend von links: Mehmed Tavus, Olga Klimann, Inge Krampe Stehend: von links: Uli Vedder, Dominik Overmann, Klaus Schubert

„Sportangebote für Flüchtlingskinder in Soest": zu diesem Thema hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Initiator Mehmet Tavus, die Integrationsbeauftragte der Stadt Soest Olga Klimann und Vertreter von Sportvereinen in seine 85. Sendung „Bürgerradio International "am Sonntag, 3. Mai 2015, nach den 19:00 Uhr-Nachrichten im Hellweg-Radio eingeladen.

Aufgrund eigener Erfahrungen als "Gastarbeiterkind" möchte Mehrmet Tavus Flüchtllingskindern und -jugendlichen Möglichkeiten zwischen 7 und 16 Jahren bieten, aus ihren Flüchtlingsunterkünften und Containern herauszuholfen, sie sinnvoll zu beschäftigen und Kontakte zu Soester Gleichaltrigen herzustellen. Dank der Unterstützung durch die Integationsbeauftrage Olga Klimann und die Bürgerstiftung Hellweg konnten schnell Kontakte zu Ehrenamtlichen und Vertretern von Sportvereinen hergestellt werden.

Dominik Overmann von den Sportfreunden Soest-Müllingsen erklärte sich schnell bereit, mit seinem Team Fußballkurse anzubieten. Fehlende Sportsachen und Fußballschuhe konnten in einer vereinsinternen Aktion gesammelt und den Kindern und Jugendlichen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Vielleicht bietet sich auch die Möglichkeit, ein mögliches Talent zu entdecken.

Für den Vorsítzenden Uli Vedder von Risse Baskets Soest geht es darum, die Kinder und Jugendlichen zum Spielen zu motivieren und Spaß am Spiel vermitteln. "Wir haben in unserer Mannschaft auch einige Spieler mit Migrationshintergrund, die den Kids geradezu als Vorbild dienen," so Uli Vedder. Als Vertreterin der acht Ehrenamtlichen berichtet Inge Krampe voller Begeisterung von ihren ersten Kontakten mit den Kindern. Sie werden von ihren Flüchtlingsunterkünften zur Sporthalle und zurück begleitet, damit sich Kinder und Eltern keine Sorgen machen müssen. Für die Zukunft sind weitere Sportangebote geplant: Handball beim Soester TV, Leichtathletik mit dem LAZ und Kampfkunst mit dem Team von Erwin Timmers.

"Wir arbeiten gerne an dieser Aufgabe, um den zugereisten Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern eine herzliches Willkommen zu vermitteln," so die Gesprächsteilnehmer übereinstimmend und zufrieden nach ihren ersten Erfahrungen.

Bürgerradio International" im April 2015

news Presseberichte

b43

von links Klaus Schubert, Ibou Mbaye und Jan Haurand

„Internationale Kontakte an der Sekundarschule in Wickede": zu diesem Thema hat Klaus Schubert vom Internationalen Freundeskreis Soest Schulleiter Jan Haurand und Fachlehrer Ibou Mbyae für Ostersonntag, 5. April 2015, in seine Sendung „Bürgerradio International" nach den 19:00 Uhr-Nachrichten im Hellweg-Radio eingeladen.

Die im Jahre 2012 neu eingerichtete Sekundarschule setzt besondere Schwerpunke im fremdsprachlichen Bereich. Das Sprachangebot bietet Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Englisch ab Klasse 5, Französisch ab Klasse 6 und Spanisch ab Klasse 8 zu lernen. Hinzu kommen Kontakte mit einer Partnerschule in polnischen Jemielnicha. "Der europäische Gedanke ist für unsere Erziehungsarbeit ganz wichtig," so Jan Haurand. Bei der Suche nach einer Partnerschule sind die Verantwortwortlichen gerade kürzlich in Nordfrankreich erfolgreich gewesen. Besonders hilfreich waren dabei die Kontakte von dem aus dem Senegal stammenden Französischlehrer Ibou Mbaye.

Schwieriger stellt sich die Suche nach einer englischsprachigen Partnerschule, da es sehr schwierig ist, Schulen in England zu einer Partnerschaft zu motivieren. Daher gibt es Überlegungen, eine Schule in Irland oder Schweden zu kontaktieren, in der Englisch eine besondere Bedeutung hat. " Wir sind auf einem guten Weg, unsere Schülerinnen und Schüler auf europäische Qualifikationen vorzubereiten," so Ibou Mbaye, der im Kreis Soest auch als erfolgreicher Jugendfußballtrainer bekannt ist.

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